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| „Opa war kein Nazi“ - Familiengespräche von TäterInnen über den Holocaust |
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Wer mit Opa oder Oma mal über ihre Vergangenheit gesprochen hat, weiß, dass das oft nicht so einfach ist. „Du warst nicht dabei“, „Davon haben wir nichts gewusst“, „Es war auch nichts alles schlecht“, sind nur einige der gängigsten Schoten, mit denen unbequem Nachfragende genervt werden. Vom rüden Abblocken, aber auch der Angst, Dinge über die Vergangenheit vom lieben Opi oder der lieben Omi zu erfahren, die mensch nie hätte wissen mögen, abgeschreckt, fragen die Meisten erst gar nicht. Was wird also an deutschen Küchentischen über die Vergangenheit erzählt? War Opa Nazi oder Widerstandskämpfer? Und wie können wir zwischen den Zeilen lesen, um zu verstehen, was die wirklich erzählen? Im Anschluss an den Workshop besteht nach Vereinbarung noch die Möglichkeit den Film „2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß“ anzusehen und zu diskutieren. In dem Film geht es um die Familie des 1947 hingerichteten Hanns Ludin, der von seiner Frau, seinen Kindern und Kindeskindern fast schon zum Widerstandskämpfer verklärt wurde – erst mit diesem mutigen Film schafft es sein jüngster Sohn Malte, alte Familientabus aufzubrechen. |




