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| „Geistiges“ „Eigentum“ |
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„Raubkopierer sind Verbrecher!“ heißt es immer öfter in Werbespots im Kino, Fernsehen oder auf DVDs. Aber war rauben sie, und was ist ihr Verbrechen? Mit der seit den 90er Jahren stark wachsenden Bedeutung und Entwicklung moderner Informationstechnologien (wie z. B. Internet, Mobilfunk) wird verstärkt die öffentliche Debatte um den Begriff „Geistiges Eigentum“ geführt.
Während auf der einen Seite Downloads von Filmen und Musik als Gefahr für Kreativindustrie und KünstlerInnen beschrieen werden, gelten auf der anderen Seite „Raubkopierer“ als kleine Helden (im öffentlichen Diskurs sind sie fast immer männlich) des Alltags, die sich gegen die Verwertungsinteressen kapitalistischer Großunternehmen engagieren und so zu Vorkämpfern für eine gerechtere Gesellschaftsordnung werden. Dieser Workshop unternimmt abseits von Technologien und Möglichkeiten des Filesharings den Versuch eines tiefergehenden Blicks auf das Konzept „Geistiges Eigentum“: Was bedeuten Urheberrecht, Patente und Markenrechte eigentlich? Was unterscheidet „Geistiges Eigentum“ von „normalem“ Eigentum, und was genau ist eigentlich Eigentum in unserer kapitalistisch verfassten Gesellschaft? Wie lässt sich in der Diskussion um „Geistiges Eigentum“ eine antikapitalistische Perspektive entwickeln? |




