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['solid] Brandenburg wünscht allen Frauen und Mädchen alles erdenklich Gute zum Frauentag und genug Kraft für den noch weiten Weg zu einem gleichberechtigten Leben in einer gerechten Welt.
Die real nicht vorhandene Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist kein Nebenwiderspruch, der sich einzig auf die ohnehin ungerechte Welt zurückführen lässt, sondern sollte endlich als zentrales Problem der Gesellschaft erkannt und entschieden bekämpft werden.
Es ist nicht hinnehmbar, dass Frauen bis heute für die gleiche Arbeit wesentlich schlechter bezahlt werden, dass sie wesentlich öfter von Gewalt und Armut betroffen sind oder in den Schlüsselpositionen in Staat und Wirtschaft kaum vertreten sind. Die Lösung dieser Widersprüche der patriarchal geprägten Gesellschaft kann aus unserer sozialistischen Perspektive nicht von anderen emanzipatorischen Kämpfen getrennt warden, darf zwischen ihnen jedoch auch nicht hinten anstehen.Der achte März geht zurück auf den den Internationalen Sozialistischen Frauenkongress am 27. August 1910, auf dem Clara Zetkin einen Frauentag vorschlug. 1921 erklärte Lenin den 8. März zum Internationalen Frauentag in Gedenken an einem Streik von Frauen u.a. gegen ihre misserablen Lebensbedingung in Stankt Petersburg, welcher nach dem heutigen Kalendar am 8. März 1917 begann. 1971 wurde der 8. März auch von der UNO als Internationaler Frauentag anerkannt. Eine bessere Welt kann nicht ohne euch gemacht werden, die Revolution ist weiblich! Feministische Bewegungen von der sozialistischen Frauenbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts, die den Internationalen Frauentag begründete bis zapatistischen Frauen in Mexiko, waren und sind zentraler Bestandteil der Kämpfe für Solidarität, Frieden und Gerechtigkeit - für eine andere, bessere Welt.
Wir sind Teil dieser Bewegungen und werden nicht nur vom Internationalen Frauentag am 8.März bis zum G8-Gipfel im Juni für sie mobilisieren und informieren. Wir wollen zeigen, dass wir die G8 stoppen müssen - und dass wir sie stoppen können: Warum sind Frauen besonders von solchen Jobs betroffen, in denen sie kaum Karrierechancen haben, schlecht bezahlt werden und keine sichere Perspektive haben? Warum wird Männlichkeit im positiv gemeinten Sinne z.B. in den Medien durch Brutalität, Machtanspruch und Unfehlbarkeit dargestellt? Warum wird 80% aller Arbeit auf der Welt von Frauen geleistet?
Warum werden besonders Frauen zu Opfern von Kriegen? Auf der ganzen Welt herrschen Gesellschaftsstrukturen, die Menschen in geschlechtsspezifische Rollen zwingen, wobei die "weibliche" Rolle die benachteiligte ist: Lohnarbeit wird schlechter bezahlt, Die Haus- und Erziehungsarbeit lastet unbezahlt auf den Frauen. Immer noch werden Frauen als Verfügungsmasse von Männern behandelt: Zwangsheirat/“Ehrenmord“ begründet mit Traditionen, Mädchenhandel/Prostitution und Vergewaltigung verweisen auf die sexuelle Dominanz der Männer. Wir lehnen diese Strukturen und Rollenbilder ab. In den feministischen Kämpfen wollen wir - Frauen und Männer - aus ihnen ausbrechen und sie überwinden. Die Probleme, unter denen Frauen besonders leiden, betreffen viele und gehen alle etwas an: Ausbeutung, Hunger, Krieg und Flucht. Deshalb ist Feminismus, der Kampf gegen die Unterdrückung von Frauen und Mädchen, für uns nicht vom Kampf für eine andere, solidarische Gesellschaft zu trennen.
Wenn sich im Juni in Heiligendamm die acht mächtigsten StaatschefInnen der Welt zum G8-Gipfel treffen, werden sie vielleicht von Frauenrechten reden, in deren Namen sie weltweit Kriege führen, durch welche Frauen nicht befreit, sondern erneut Opfer werden. Zugleich werden sie mit ihren Absprachen und Entscheidungen dafür sorgen, dass Großkonzerne weiter ohne Rücksicht auf den Klimawandel die Atmosphäre mit Co2 verschmutzen können, dass Arbeitsverhältnisse noch prekärer, noch unsicherer werden, dass westliche Staaten weiter die Existenz von Millionen KleinbäuerInnen und LandarbeiterInnen vernichten können. Frauen tragen nicht nur die Hauptlast dieser Unterdrückung - sie sind auch Teil des globalen Widerstandes. Feministische Bewegungen von der sozialistischen Frauenbewegung Anfang des 20. Jahrhunderts, die den Internationalen Frauentag begründete bis zapatistischen Frauen in Mexiko, waren und sind zentraler Bestandteil der Kämpfe für Solidarität, Frieden und Gerechtigkeit - für eine andere, bessere Welt.
Wir sind Teil dieser Bewegungen und werden nicht nur vom Internationalen Frauentag am 8.März bis zum G8-Gipfel im Juni für sie mobilisieren und informieren. Wir wollen zeigen, dass wir die G8 stoppen müssen - und dass wir sie stoppen können: Informiert euch, informiert andere und beteiligt euch an den Protesten!
Gegen G8 und Patriarchat – für Feminismus und globale Solidarität! weiterlesen--> |