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| Presseerklärung: Köpfe sind zum Denken da – nicht zum Zensiertwerden! |
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Zur Kopfnotendebatte (23.02.2009) Zur aktuellen Kopfnotendebatte in der Brandenburger „Großen Koalition“ erklärt Norbert Müller (19, Schüler), Mitglied im Landesvorstand von ['solid] Brandenburg, dem Jugendverband der PDS Brandenburg: „Schlimm genug, dass konservativen Bildungspolitikern nichts Besseres zur Behebung der Bildungsmisere einfällt, als wild mit Zensuren um sich zu werfen. Nein, jetzt kann die CDU Brandenburg es auch gar nicht erwarten, so genannte „Kopfnoten“ einzuführen! Wir meinen, es macht schlichtweg keinen Sinn, sieben- oder achtjährigen Kindern auf seine Eigenschaften Zensuren zu erteilen. Was soll damit den Kindern demonstriert werden - dass sie, wenn sie den LehrerInnen nicht nach dem Munde reden mit schlechten Zensuren rechnen müssen? Die Brandenburger CDU macht in ihrem Populismus nicht davor halt, den Allerjüngsten der Gesellschaft ihren altbackenen Disziplinbegriff überzustülpen. Wie schon in der mehr als geschmacklosen Debatte um Fußfesseln für SchulschwänzerInnen lenken sie mit aufgebauschten Nebenthemen einmal mehr von den wirklichen Problemen der Brandenburger Schulpolitik ab und schieben die Verantwortung für Unterfinanzierung und LehrerInnenmangel wieder einmal auf die „bösen Schüler“. Generell gilt für Zensuren, dass die subjektive Bewertung mit Zahlen Menschen und ihren Fähigkeiten nicht gerecht werden kann, bei Kopfnoten ist eine willkürliche Handhabung noch weitaus wahrscheinlicher. ['solid] Brandenburg lehnt die Einführung von Kopfnoten daher klar – ab. Wir fordern eine moderne Erziehung durch offenen Austausch, kritische Fragen und günstige Lernbedingungen statt durch Sanktionierung, ständigen Druck und preußische Tugenden. Einmal mehr: Sechs, setzen, Herr Petke!“ |





