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| Presseerklärung: "aufmucken gegen rechts" tauscht NPD - Schulhof-CD gegen antifaschistische Musik |
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Tauscht Schulhof-CD der Faschos gegen "Aufmucken gegen Rechts"-Sampler!
['solid] Brandenburg hat bereits am 07. September 2005 vor dem Palmnicken - Oberstufenzentrum in Fürstenwalde die u.a. mit Unterstützung der Gewerkschaftsjugenden und dem Bundesfamilienministerium 2004 produzierte CD „Aufmucken gegen Rechts“ verteilt. Das Problem von Nazi-CDs auf Schulhöfen ist uns seit über einem Jahr bekannt. Schade, dass für Politiker der Brandenburger SPD es erst im Bundestagswahlkampf eine Rolle spielt. Dennoch begrüßen wir das neue antifaschistische Engagement von Brandenburgs Bildungsminister Rupprecht (SPD). Rupprecht will morgen ebenfalls vor dem Palmnicken OSZ in Fürstenwalde eine CD verteilen. Zur Ankündigung der NPD, bis zu 200.000 CDs mit rechter Musik als Wahlpropaganda zu verteilen, erklären Ann Schomburg, Bundessprecherin von ['solid] - die sozialistische jugend und Helke Diers, Koordinatorin des Projekts "aufmucken gegen rechts":
Erneut versucht die NPD, Jugendliche mit der Verteilung kostenloser Musik-CDs für ihre rassistische und menschenverachtende Politik zu gewinnen. Bereits im letzten Jahr hat der bundesweite Jugendverband ['solid] - die sozialistische jugend in Kooperation mit Gewerkschaftsjugenden und anderen Vereinen das Projekt "aufmucken gegen rechts" als Antwort auf das rechtsextreme "Projekt Schulhof" gestartet. Bekannte Künstlerinnen und Künstler wie "Die Fantastischen Vier", "Seeed", Jan Delay, "Virginia jetzt!", "Die Sterne" oder Ferris MC stellten kostenlos einen Song zur Verfügung. Neben der Produktion und Verteilung von 50.000 kostenlosen CDs mit antifaschistischen Liedern fanden bundesweit bereits weit über 100 Informationsveranstaltungen über Rechtsextremismus und rechte Musik sowie eine Vielzahl von Konzerten statt. Zur neuen Offensive der NPD bietet ['solid] Schülerinnen und Schülern einen Tausch an: "Für jede Schulhof-CD der NPD geben wir ein antifaschistisches Aktionspaket ab - statt nationalistischer Propaganda bringen wir unsere "aufmucken gegen rechts"-CDs, Broschüren und Aufkleber auf die Schulhöfe", erklärt Helke Diers, Sprecherin des Arbeitskreises Antifaschismus bei ['solid]. "Wir können die Bekämpfung des Faschismus nicht den Schulen oder dem Staat überlassen" begründet die 18-jährige ihr konsequentes Engagement gegen rechts. Deshalb rufe ['solid] alle Jugendlichen dazu auf, selbst aktiv zu werden. "Das beginnt mit der Entfernung rechter Propaganda im öffentlichen Raum und geht bis zur Gründung von Antifa-AGs an Schulen oder der dauerhaftem Arbeit in antifaschistischen Gruppen." Von der Bundesregierung fordern die Jugendlichen nicht nur finanzielle Unterstützung für zivilgesellschaftliche Projekte, sondern vor allem ein Ende der Kriminalisierung. "Vor kurzem wurden in Berlin zahlreiche Räume und Wohnungen antifaschistischer Gruppen von der Polizei durchsucht, die man des >übersteigerten Hasses auf die NPD< beschuldigte. Wer den Kampf gegen Neonazis so behindert und verfolgt, kann nicht auf ein Zurückdrängen ihrer Ideen hoffen", kritisiert Ann Schomburg.
Wer eine Schulhof-CD der NPD eintauschen, sich weiter informieren oder selbst aktiv werden möchte, findet unter www.aufmucken-gegen-rechts.de
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