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| Presseerklärung: DVU lässt Biedermann-Maske fallen (13.09.2006) |
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Inhaltlicher Schulterschluss mit faschistischer NPD gefunden – Linkspartei.PDS-Jugendverband fordert Verbot beider Parteien Zum aktuellen Versuch der Brandenburger DVU-Landtagsfraktion, per Bundesratsinitiative das Verbot der so genannten „Auschwitz-Lüge“ aus dem Strafgesetzbuch (StGB) zu streichen, erklärt Norbert Müller, stellv. Landesvorsitzender des Linkspartei.PDS- und WASG-nahen Jugendverbandes, [’solid] Brandenburg: „Die sich sonst „rechtsstaatlich nationalkonservativ“ gebende DVU hat die Maske des Biedermanns fallen gelassen. Mit ihrem Antrag, die als Verbot der „Auschwitz-Lüge“ bekannten Absätze 3, 4 und 5 aus dem §130 StGB (Volksverhetzung) zu streichen, haben sie sich offen an die Seite der neofaschistisch NPD gestellt. Verwunderlich ist dieser Schritt nicht; seit über zwei Jahren arbeiten beide Parteien offen zusammen. So unterstützt die sich gern als rechtskonservativ gebende DVU offensiv die Wahlkämpfe der NPD in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern und unterhält mutmaßlich auch Kontakte zu neofaschistischen „Kameradschaften“, wie der inzwischen verbotenen ANSDAPO (Strausberg), deren Schatzmeister laut Angaben der Polizei der Sohn der DVU-Fraktionsvorsitzenden Hesselbarth war. Dennoch steht die indirekte Forderung, Auschwitz wieder leugnen zu dürfen, für eine neue Qualität der inhaltlichen Arbeit der braunen Landtagsabgeordneten. Als konsequente AntifaschistInnen bleiben wir dabei: egal mit welchem Anstrich und unter welcher Fahne – faschistische Positionen müssen offensiv bekämpft werden.
['solid] Brandenburg fordert daher:
Der Jugendverband [’solid] wird noch in diesem Jahr Bildungsfahrten in die KZ-Mahn- und Gedenkstätten Ravensbrück und Auschwitz unternehmen. |





