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Presseerklärung: Jugendinfotour unterwegs in Brandenburg PDF Drucken E-Mail

Der Kommunalwahlkampf in Brandenburg befindet sich derzeit in seiner heißen Phase. Auch auf den offenen Listen der LINKEN bewerben sich mehrere Hundert junger Kandidatinnen und Kandidaten um Mandate in Kreistagen, Stadtverordnetenversammlungen und Gemeindevertretungen. Mit einer einwöchigen Infotour und eigenen Materialien zu den vier Schwerpunktfeldern Bildung, öffentlicher Personennahverkehr, Freiräume für Jugendliche und Kampf gegen Rechts unterstützt Linksjugend [’solid] die vielfältigen Aktivitäten vor Ort an Infoständen und bei Veranstaltungen. Ziel ist es, mit der Bevölkerung vor Ort über Forderungen und Vorstellungen, was in der Kommunalpolitik anders laufen müsste, ins Gespräch zu kommen.

Am Sonnabend startete die Infotour mit einer Kundgebung gegen die DVU-Versammlung auf dem Potsdamer Luisenplatz. „Das jämmerliche Scheitern dieser groß angekündigten Propagandashow war für alle Beteiligten der Gegenveranstaltungen Grund zur Freude. Trotzdem darf die geringe Beteiligung und miserable Logistik des braunen Wahlkampfdebakels keine Illusionen wecken, DVU und NPD sei schon überall in Brandenburg erfolgreich der Strom abgedreht“, verweist Steffen Kühne auf die Notwendigkeit, auch die letzten Tage nach Kräften zu nutzen, um Stimmen für rechtsextreme Parteien und Gruppierungen zu verhindern.

Inzwischen sind der rote Kleinbus des Jugendverbandes und seine vierköpfige Besatzung im Osten und Nordosten Berlins unterwegs. Los ging es im Morgengrauen bei strömendem Regen vor einer Schule in Neuenhagen, geplantes Ziel der Montagsetappe ist ein Infostand in Panketal am Abend. „Wir konnten bislang überwiegend gute Erfahrungen machen und sind allein heute in den ersten vier Stunden fast tausend Flyer und eine Reihe Plakte und Aufkleber los geworden“, berichtet Katharina Dahme heute Mittag. Wie ihre Mitfahrer hat sich die 21jährige Studentin mehrere Tage frei genommen. Sie sieht eine besondere Herausforderung darin, junge Menschen anzusprechen: „Jugendlichen haben häufig nicht das Gefühl, dass die Kommunalwahlen etwas mit ihrem Leben zu tun haben.

Den verbreiteten Frust kann ich in vielen Punkten nachvollziehen, trotzdem sagen wir den Leuten, dass es wegen der sehr konkreten Wirkung kommunaler Entscheidungen auf unseren Alltag unbedingt sinnvoll ist, sich auch in Sachen Kommunalpolitik eine eigene Meinung zu machen - und am Sonntag wählen zu gehen.“