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Presseerklärung: 3 BrandenburgerInnen in BundessprecherInnenrat von ['solid] gewählt (8. BDK, 2007) PDF Drucken E-Mail

Dem neugewählten BundessprecherInnenrat gehören an: Irene Köppe (Bundesschatzmeisterin, Brandenburg), Barbara Paech (Bayern), Mariama de Beito Henn (Sprecherin WASGeht-Jugend Bayern), Anja Gadow (fzs, Berlin), Moritz Kirchner (Junge Linke.PDS Berlin-Brandenburg, Potsdam), Matthias Wild (Junge Linke.PDS Sachsen, Dresden), Felix Pithan (Bremen) und Norbert Müller (Brandenburg). Drei von acht BundessprecherInnen kommen damit aus dem Landesverband Brandenburg.

Die zeitgleich tagenden Landesparteitage der WASG Niedersachsen und der WASG Baden-Württemberg erkannten ['solid] als ihren Jugendverband an. Diesen Schritt war 2005 bereits die WASG Brandenburg gegangen. Weitere WASG-Landesverbände folgten ihr.

TeilnehmerInnen der BDK waren u.a. Jan Albrecht (Bundessprecher Grüne Jugend), Björn Blach (Bundesvorstand der SDAJ), Nele Hirsch (MdB Die Linke.PDS), Julia Bonk (MdL Die Linke.PDS, Sachsen) und Sascha Wagener (Parteivorstand der Linkspartei.PDS).

  

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Ein gemeinsamer Jugendverband bei G8-Protesten und Antifa-Kampagnen

Zur 8. Bundesdelegiertenkonferenz des Verbandes erklärt der neugewählte BundessprecherInnenrat von ['solid] - die sozialistische jugend:

 "An diesem Wochenende fand in Essen die 8. Bundesdelegiertenkonferenz von ['solid] statt. Druckfrisch zur Konferenz gab es eine Massenzeitung zum G8, die nun 50.000-fach verteilt werden soll, um junge Menschen für den Protest gegen den Gipfel der Herrschenden zu gewinnen.

Mit einer Satzungsänderung und der Wahl von Aktiven der WASG-Jugend  sowie der Jungen Linken Berlin-Brandenburg und Sachsen in den BundessprecherInnenrat vollzog die BDK entscheidende Schritte, um noch  vor dem G8-Gipfel im Juni mit WASG-Jugend und Junge Linke-Strukturen einen gemeinsamen Verband zu bilden. Dieser Schritt soll auf einer  weiteren BDK im Mai vollzogen werden.

Für die Vorbereitung dieser politischen Neugründung stellte die Basis den neuen Sprecherinnen und Sprechern klare Anforderungen. So sollen Prinzipien wie die Quotierung der Gremien und das Recht der weiblichen  Mitglieder auf Frauenplena weiterhin in der Satzung verändert sein. Im  Sinne der verbandsinternen Demokratie sollen gewählte Delegierte  das oberste Gremium des Verbandes bilden. Diese sollen keinen Vorsitzenden,sondern einen gleichberechtigten SprecherInnenrat wählen.

Auch das Label ['solid] wird seinen Platz im neuen Verband finden: "Es  wäre dumm, auf einen  Namen zu verzichten, der nicht nur auf 50.000  aufmucken-gegen-rechts-CDs gedruckt wurde, sondern seit Jahren bundesweit für niedrigschwellige politische Jugendarbeit steht.", erklärte ein Delegierter aus Niedersachsen.

Mit hervorragenden Ergebnissen wurden Mariama de Beito Henn von der  WASG-Jugend München sowie Moritz Kirchner (Junge Linke Potsdam) und  Matthias Wild  (Junge Linke Dresden) in den insgesamt achtköpfigen  BundessprecherInnenrat gewählt.

Kritische und kontroverse Diskussionen führten die Delegierten über die  Solidarisierung mit linken Regierungen in Lateinamerika, die Bekämpfung  patriarchaler Strukturen in der Gesellschaft und im eigenen Verband,  über Antiamerikanismus und Antinationalismus.

Zum Abschluss der BDK warben Kieler ['solid]s um Unterstützung für ein  CD-Projekt gegen die  G8. "Wir haben schon Zusagen von zahlreichen  Künstlerinnen und Künstlern, z.B. Mellow Mark,  Rantanplan, Yellow  Umbrella, Dritte Wahl und Funny van Dannen.", erläuterte Wiebke von der  Projektgruppe den aktuellen Stand. "Damit wir die CD 20.000 mal produzieren und kostenlos verteilen können, brauchen wir aber noch eine  Menge Unterstützung und Spenden.""

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