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Neue Ortsguppe gegründet: ['solid] Zossen will kritische Stimme der Region sein PDF Drucken E-Mail

Gründungserklärung

Wieso verhungern Menschen auf der ganzen Welt, obwohl genug Nahrung für alle vorhanden ist? Warum können wir uns Umweltschutz nicht mehr leisten? Ist Intelligenz test- und messbar? Warum sterben Leute in Zäunen? Und wieso behaupten alle, es wäre nicht ihre Schuld?

Heute, am 22. April 2006, gründet sich die ['solid] Regionalgruppe Zossen. Wir sind junge Menschen, die sich unter anderen diese Fragen stellen und genug haben von den herrschenden Zuständen. Unser Ziel ist es zusammen mit anderen Bündnispartnern in der Umgebung ein Netzwerk aufzubauen mit klar antifaschistischen, emanzipatorischen und antikapitalistischen Grundsätzen. Dabei arbeiten wir basisdemokratisch und lehnen jede Form von Fremdbestimmung ab.

Wir sagen: Gerade in den Provinzen ist es wichtig, sozialistische Alternativen aufzuzeigen und linke Freiräume zu schaffen. Wir wollen das Umland nicht den Neonazis überlassen und nehmen es nicht länger als gegeben hin, dass MigrantInnen, alternative Jugendliche oder Leute, die sich den bestehenden Rollenbildern widersetzen, ausgeschlossen und gemobbbt werden.

Wir wollen: Gleichberechtigung auf allen Ebenen, eine tolerante Gesellschaft, Selbstbestimmung über das eigene Leben, Drogen konsumieren wann und wo wir wollen, lieben und leben wie es uns passt! Um das zu erreichen, analysieren wir die aktuelle Gesellschaft und Politik. Auf Grundlage unserer Kritik planen wir Aktionen, wie z.B. Straßentheater und Demonstrationen. Außerdem versuchen wir eine breite Medienöffentlichkeit mit unseren Positionen zu erreichen.

Wir befassen uns mit aktuellen Themen, wie das vermehrte Auftreten rechtsextremer Gewalttaten, den G8-Gipfel in Heiligendamm oder die Situation an den Schulen der Umgebung.

Wir wollen die kritische Stimme der Region sein. Eine andere Welt ist nötig! Make it real -Smash Capitalism!

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